FerMUN: Internationale Konferenz trotz Corona

SCHÜLERINNEN UND SCHÜLER DER
CARL-THEODOR-SCHULE NEHMEN AN VIRTUELLER UNO-SIMULATION
FERMUN TEIL

“FerMUN bietet jungen Menschen die einzigartige Möglichkeit, aktiv am Lösen von Problemen teilzunehmen, die uns alle in unserem alltäglichen Leben begleiten.“, schwärmt die CTS-Schülerin Kim-Sophie begeistert von ihrer Teilnahme an der UNO-Simulation FerMUN. Trotz der Corona-Beschränkungen hatte es die französische Partnerschule, das Lycée international in Ferney-Voltaire, auch in diesem Jahr geschafft eine internationale Konferenz zu organisieren, welche die Arbeit der UNO nachstellt. Im Gegensatz zu allen anderen Jahren, in denen sie am Sitz der UNO in Genf durchgeführt wurde, fand FerMUN in diesem Jahr virtuell statt.

Zuvor hatten es die Schülerinnen und Schüler der Carl-Theodor-Schule innerhalb eines sehr kurzen Zeitraumes geschafft, sich in einer digitalen AG auf ihre sehr anspruchsvollen Aufgaben als Delegierte der UNO vorzubereiten und waren schließlich bestens gewappnet, um die Länder Venezuela und die Schweiz im UN-Menschenrechtsrat zu vertreten.

Vorab recherchierten sie zu den Themen Minderheiten und Toleranz und formulierten vorbereitend Verhandlungspositionen. In den Gremien debattierten – zum ersten Mal online – 450 Schülerinnen und Schüler aus 23 verschiedenen Ländern in den Konferenzsprachen Französisch und Englisch.

Dass die Konferenz trotz einiger Bedenken in Bezug auf die technischen Herausforderungen relativ reibungslos ablief, zeigt, wie wir ständig lernen, mit digitalen Formaten kreativer und besser umzugehen.

Dieses besondere Erlebnis hinterließ einen bleibenden Eindruck bei den Schülerinnen und Schülern: Die Gruppe habe gelernt, Entscheidungen zu treffen, umstrittene und komplexe Themen zu verstehen und zu hinterfragen und Meinungen Andersdenkender zu akzeptieren. So könne man seinen Horizont erweitern, schwärmte Kim-Sophie weiter.

Trotz dieser positiven Erfahrungen hoffen die Lehrerinnen und Schüler und Schülerinnen der Carl-Theodor-Schule, dass sie im kommenden Jahr wieder die Möglichkeit haben werden, direkt vor Ort in den Gebäuden der UNO in Genf zu tagen. Denn der direkte Kontakt mit den wundervollen französischen Gastfamilien und den internationalen Teilnehmern ließe sich digital nicht ersetzen, gaben die betreuenden Lehrerinnen Edith Sontheimer und Kerstin Schwegler zu bedenken.