#One trip, two classes, a thousand memories

  

WG 10/1 und WG 10/2 auf Sprachreise in England

„Die englische Sonne hat echt Kraft!“, sagte eine Schülerin, als sie erschöpft am Ende des vorletzten Tages wieder im Hostel in Brighton ankam. An diesem Tag hatten die Zehntklässler eine Küstenwanderung entlang der beeindruckenden Kreidefelsen im Süden Englands unternommen und sich ordentlich ausgepowert, bevor sie in der benachbarten Kleinstadt Eastbourne eine Fotorallye zu absolvieren hatten. Diese sollte die Schülerinnen und Schüler nicht nur zu den Sehenswürdigkeiten des beschaulichen Seebads lotsen, sondern war darauf ausgelegt, sie mit Einheimischen ins Gespräch zu bringen und das durch vorgelagerte Kurzreferate erworbene Wissen zu vertiefen – beides in English, of course, denn die Förderung der englischen Sprache sei das Ziel der Reise gewesen, hieß es in einer Pressemitteilung der Carl-Theodor-Schule.

Die meiste Zeit verbrachten die 47 Jugendlichen natürlich in Brighton selbst – kein Wunder, das Seebad hat schließlich auch viel zu bieten: King Georg IV ließ hier 1815-1823 eine Sommerresidenz errichten, um dem strengen Protokoll am Hofe zu entgehen und rauschende Fest zu feiern. Heute gilt die Universitätsstadt immer noch als sehr offen und zieht Künstler und junge Leute an. Auch Georgs Royal Pavillon ist etwas ganz Besonderes geworden: von außen ähnelt er einem indischen Maharadscha-Palast, ist im Inneren jedoch im chinesischen Stil gehalten und gilt als eins der außergewöhnlichsten und sehenswertesten Gebäude der britischen Inseln.

Doch für die Schüler war das Highlight ihrer Reise unbestritten der Ausflug nach London: bereits die Anreise über die Themse entlang der Wolkenkratzer der City, über Tower und Tower Bridge zu London Eye und den Houses of Parliament diente der Erkundung der Metropole. Mit einem Rundgang über Westminster Abbey, Downing Street und Buckingham Palace waren zumindest die Musts abgearbeitet und die Schüler der WG 10/1 und WG 10/2 durften anschließend ihr favorite sight erkunden: Picadilly Circus, Soho, Covent Garden, the Westend, Borough Market, Hyde Park – dank der auf Englisch gehaltenen Kurzreferate fehlte es nicht an Ideen, eher an Zeit.

#one trip, two classes, a thousand memories – betitelten die Schüler auf der Rückfahrt ihren Aufenthalt und rückten damit die Bedeutung der Reise für die Stärkung des Gemeinschaftsgefühls in den Mittelpunkt. Dies hatten auch die betreuenden Lehrkräfte Stephanie Hester, Nathalie Bonz, Stefan Brendlin und Clemens Meyer beobachtet: die Gruppe habe sich nochmal anders kennenlernen können, habe sich vorbildlich um einander gesorgt und in schwierigen Situationen unterstützt, zogen sie Resümee.

Erschöpft und müde von der langen Nachtfahrt wurden die Jugendlichen schließlich am Samstagmorgen wieder von den Eltern in Empfang genommen und berichteten überschwänglich von ihrer Zeit im Great Britain. Allein das Strahlen in den Augen der Schülerinnen und Schüler sei bereits alle Mühen wert gewesen, sagte Englischlehrerin Stephanie Hester. Überdies konnte durch die vielen Sprachaktivitäten und die Interaktion mit Muttersprachlern das Ziel der Sprachförderung umgesetzt und in authentischen Situationen die interkulturellen Kompetenzen der Zehntklässler verbessert werden – a success.

(Mey)

 

 

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