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Erlebnisbericht der Klasse WG J1/3 - Berlin, April 2010

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Laura Künzig und Chantal Hoplitschek (beide WG J1/3) berichten:

Es war eine gut gelungene Reise. Fünf Tage Berlin, bei tollem Wetter. Eine unkomplizierte Hinreise ab Mannheim stimmte uns alle schon mal gut! Nach der fünfstündigen Fahrt waren wir endlich dort – in unserer Hauptstadt. Um den restlichen Abend noch zu nutzen, sind wir an den Potsdamer Platz gefahren, damit wir uns das Sony-Center bei Nacht anschauen konnten. Es war bunt beleuchtet und hatte viele kleine Bars im Inneren. Danach sind wir total fertig von der langen Fahrt zurück in unser Hostel "Singer 109" und haben uns ausgeruht.

Gruppenfoto am Brunnen der Völkerverständigung
Gruppenfoto am Brunnen der Völkerverständigung

Am nächsten Morgen ging es um 8:30 Uhr zum Frühstück, wie jeden Tag. Unser Frühstück war ausgezeichnet, von Müsli über Rührei zu Brötchen, es war für jeden etwas dabei und jeder Schüler konnte zufriedengestellt werden, sowie unsere Lehrer. Nur für Herr Buttgereit war es zu wenig Kaviar und Lachs ;-). Nun beginnt unser erster Tag der Non-Stopp-Sightseeing-Tour. Vom Alexander Platz zum Fernsehturm war es eine kurze Entfernung, doch auf der Route standen noch z. B. Holocaust-Denkmal, Brandenburger Tor sowie Ministerviertel. Vor dem Brandenburger Tor machten wir noch ein gemeinsames Klassenfoto. Am Abend besuchten wir die Show „Qi“, die einer der Höhepunkte unseres Kurztrips war. Männlein wie Weiblein waren begeistert, obwohl ein wichtiges Spiel von Bayern München live im Fernsehen lief. „Qi“ ist eine faszinierende Show aus Tanz, Musik und Akrobatik, keiner von uns hätte gedacht, dass es so toll wird. Auf dem Heimweg konnten wir noch etwas essen und trinken, um uns auf den nächste Tag zu freuen.

Fit und (nicht) munter boten wir unseren schmerzenden Füßen Erholung, bei einer eineinhalbstündigen Schifffahrt auf der Spree, was genau das Richtige war. Bei dieser Fahrt wurden uns das Regierungs-, Industrie- und Physikerviertel sowie historische Gebäude und die ersten Strandbars gezeigt und erläutert. Danach ging es mit der Sightseeing-Tour zu Fuß weiter. Wir besuchten den „Rest der Mauer“ und den Check Point Charlie. Mittags konnten wir auf dem Kurfürstendamm (Kudamm) shoppen gehen. Am Abend war es Zeit für den nächsten Höhepunkt, die „Blue Man Group“ Show, bei dem Mike Teil der Show wurde. Die Vorführung bestand aus Musik, welche mit einfachen Mitteln erzeugt wurde, z. B. Rohren und Tonnen. Nach diesem anstrengenden Tag wollten alle ihre Füße hochlegen und sich ausruhen.

Am Donnerstagmorgen gingen wir erstmal in den Untergrund Berlins. Dies war sehr interessant, da wir Bunkerräume die für einen Weltkrieg gedacht waren, besichtigen konnten. Natürlich ging danach unsere Tour weiter. Nun war das Dokumentationszentrum vom Holocaust-Denkmal an der Reihe. Es war sehr interessant und zugleich sehr traurig mit dieser Geschichte konfrontiert zu werden. Es berührte uns alle. Danach gab es etwas Fröhlicheres, wir besuchten das Neue Museum auf der Museumsinsel. Dieses Museum zeigte eine große Papyrussammlung und eine ägyptische Ausstellung, sowie eine Antikensammlung verschiedener Objekte der Früh- und Vorgeschichte. Doch fanden leider nur unsere Lehrer Herr Buttgereit und Herr Hirsch die schöne Nofretete. Nun ging es aber wieder weiter mit unserer deutschen Geschichte. Ein Besuch im Reichstag war dafür genau das Richtige. Wir bekamen alles Wissenswerte gezeigt und erläutert, z. B. den Plenarsaal. Wir durften sogar vor dem Büro von Frau Angela Merkel stehen. Es war ein sehr faszinierendes Gefühl, vor dem Raum zu stehen, in dem sich die Räder der Macht drehen. Schon vor der Studienfahrt freuten sich alle auf den Donnerstagabend, denn wir durften in einen Club. Der Club befand sich an der Warschauer Straße und heißt Matrix.

Die Klasse verstand sich von Tag zu Tag besser, deshalb war es auch eine so gelungene Studienfahrt. Am Freitagmorgen, nach unserem leckeren Frühstück, kontrollierten die Lehrer unsere Zimmer auf Sauberkeit und Ordnung, ohne Beanstandungen. Dann gingen wir los zum Bahnhof und haben dort unsere Koffer abgegeben, damit wir sie nicht noch durch ganz Berlin schleppen mussten. Vom Hauptbahnhof aus, ging es direkt zum Berliner Dom. Der Dom ist ein faszinierendes Bauwerk der deutschen Geschichte. Hier liegen unsere ehemaligen Kaiser begraben. Das Innere besteht fast ausschließlich aus Gold. In kurzer Entfernung liegt das DDR-Museum, welches wir dann noch anschauten und eine Führung durchs DDR-Regierungsviertel machten. Nach dem Einblick in die Vergangenheit der DDR war noch Zeit, um die letzten Besorgungen zu machen, z. B. zu Dunkin Donuts, Souvenir Geschäfte oder ähnliches, bevor wir die Heimreise antraten. Im Zug angekommen änderte sich kurzfristig unser Ankunftsort von Heidelberg auf Mannheim, dadurch waren wir eine Viertelstunde früher Zuhause.