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Auszubildende stellen Ihre Mobilität unter Beweis!

Für die Berufsschüler/-innen wird das Berufspraktikum in den Niederlanden zur festen Einrichtung.

In Zeiten, in denen die Grenzen immer offener werden und die Globalisierung an Bedeutung gewinnt, ist es für junge Menschen wichtiger denn je, Erfahrungen in anderen Ländern zu sammeln. Leider absolvieren derzeit nur knapp zwei Prozent der Auszubildenden in Deutschland während ihrer Ausbildung einen Auslandsaufenthalt. Dabei macht ein Praktikum im Ausland nicht nur Spaß, sondern erhöht auch die Chancen auf dem Arbeitsmarkt, denn wer sich flexibel, lernbereit, offen, mobil und fachlich gut ausgebildet zeigt, sammelt viele Pluspunkte im Berufsleben.

Zum dritten Mal fand „P:ANDA“: (Projekt: Austausch Niederländischer und Deutscher Auszubildender) statt. Dank der finanziellen Unterstützung durch das „Programm für lebenslanges Lernen Leonardo da Vinci Mobilität 2011“ der Europäischen Union und des „Bundesministeriums für Bildung und Forschung“ konnten die Auszubildenden Rabea Bamberger, Manuel Rebmann, Pia Schmitt, Viktoria Seitz und Sandro Schlindwein in verschiedenen Handelsbetrieben in den Niederlanden ihr Können in einem dreiwöchigen Praktikum unter Beweis stellen und neue Erfahrungen sammeln.


GD Bildung und Kultur Programm für lebenslanges Lernengefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung


Die Carl-Theodor-Schule in Schwetzingen und das Horizon College in Hoorn, Niederlande, hatten im Vorfeld die Betriebe und deren Auszubildende für diesen Austausch gewinnen können. In diesen intensiven Wochen der Vorbereitung und des Austausches gewannen die Schüler einen ersten Einblick in andere Arbeits- und Lebensweisen. Sie erweiterten so ihren Horizont, lernten ein neues Land, neue Menschen und deren Tradition kennen. Fachliche Besonderheiten, ein anderer Betriebsalltag und eine andere Kultur standen auf dem täglichen Programm. Außerdem lernten sie, sich in ungewohnten Situationen zu

behaupten, in einer Fremdsprache zu kommunizieren und bestehende Hemmschwellen abzubauen. Für die fünf holländischen Austauschpartner, Emil Wit, Co Jong, Marcel Thor, Kelvin Silvius und Dirk Oud, bot sich im Anschluss an den Aufenthalt der deutschen Schüler in den Niederlanden die Möglichkeit, in deutschen Ausbildungsbetrieben berufliche Erfahrungen zu sammeln, die deutschen Ausbildungsstandards in Schule und Betrieb zu erkunden und Land und Leute kennenzulernen. Ein besonderes Highlight stellte sicherlich die Betriebsbesichtigung bei der Pfaudler Werke GmbH in Schwetzingen dar. Es war ihnen dort dankenswerterweise möglich, in einen Produktionsprozess Einblick zu nehmen, was den angehenden Handelskaufleuten bisher noch nie möglich war. Auch die Stadtführung in Heidelberg auf den Spuren von Mark Twain hielt für die jungen Auszubildenden viele Überraschungsmomente bereit.

Bild auf dem Trafalgar Square
Die deutschen und niederländischen Schüler/-innen mit dem stellvertretenden Schulleiter der CTS Herr StD Ingo Hartmann und der Abteilungsleiterin der Kaufmännischen Berufsschule Frau OStRìn Maria Bundschuh

Ein besonderer Dank gilt den Ausbildungsbetrieben Bosch-Rexroth FiltrationsSystems GmbH (Ketsch), Energiecontracting Heidelberg AG (Heidelberg), Intem Trainergruppe Seßler & Partner GmbH (Mannheim) und Noba Baustoffe & Geräte GmbH (Neulussheim), die es Ihren Auszubildenden ermöglichten an diesem Projekt teilzunehmen, den holländischen Gastschülern Einblick in ihre betrieblichen Abläufe gewährten und diese während Ihres Aufenthaltes betreuten.

In gleichem Maße gilt dies für die niederländischen Betriebe: Telgenkamp H.O.T.Sports & Toys in Heerhugowaard, CNB Enterprises, German Select und GMS Europe GmbH in Alkmaar und Karsten international in Amsterdam, die den deutschen Auszubildenden einen Praktikumsplatz zur Verfügung stellten.

Sowohl die deutschen, als auch die niederländischen Auszubildenden beurteilen den Austausch als durchweg gelungen und gewinnbringend für ihre weitere berufliche und private Entwicklung. Sie würden sofort wieder an einem solchen Projekt teilnehmen und raten den Azubis der nachfolgenden Jahrgänge jede Chance wahrzunehmen, während ihrer Ausbildung den eigenen Erfahrungshorizont im Hinblick auf den europäischen Ausbildungs- und Arbeitsmarkt zu erweitern.

Die Carl-Theodor-Schule wird ihnen hierzu die Möglichkeit bieten, denn P:ANDA ist mittlerweile zu einem festen Bestandteil des Bildungsangebotes geworden.