Dokumentations- und Kulturzentrum Deutscher Sinti und Roma

Schulleiterin Renate Mayer und der Vorsitzende des Dokumentationszentrums Romani Rose bei der Unterzeichnung des Kooperationsvertrags
Unsere Verbindung zum Dokumentations- und Kulturzentrum Deutscher Sinti und Roma
geht auf das Jahr 2004 zurück. In der Zwischenzeit fanden gemeinsame Besichtigungen von Ausstellungen, Exkursionen von Gedenkstätten, Zeitzeugenberichte und Expertengespräche statt.
Ansprechpartner an der CTS
- Frau Höfs
- Herr Münkel
- Herr Holzapfel
Ansprechpartner des Dokumentations- und Kulturzentrums
- Herr Pflock
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Stationen auf dem Weg vom ersten Projekt bis zum heutigen Kooperationsvertrag waren:
Schuljahr 2005/2006
Schüler eines Seminarkurses arbeiten mit Unterstützung des Dokumentationszentrums Geschichte der Stadt Heidelberg während der NS-Zeit auf.
Fünf Schüler arbeiten im Rahmen des Projekts „Erinnern für die Zukunft – Sinti und Roma im Konzentrationslager Natzweiler“ an einer besonders auf jugendliche Besucher zugeschnittenen Publikation für die KZ-Gedenkstätte Natzweiler-Struthof mit.
Schuljahr 2007/2008
Der niederländische Blumenkünstler Sinto Zoni Weisz spricht in der Carl-Theodor-Schule als Zeitzeuge über seine persönliche Geschichte. Die Erzählungen über den Verlust seiner gesamten achtköpfigen Familie bewegen Schüler und Lehrer sehr.
Schuljahr 2009/2010
18 Schülerinnen und Schüler nehmen an einer vom Dokumentationszentrum organisierten Exkursion zum ehemaligen Konzentrationslager Dachau teil und informieren sich dort über die Geschichte des Lagers und seiner Häftlinge.
Schuljahr 2010/2011
Schüler der Carl-Theodor-Schule erproben ein neues pädagogisches Angebot des Dokumentationszentrums mit dem Titel „Gleich = Verschieden – Lebenswelten junger Sinti und Roma“. Präventiv sollen die Schüler hier für Vorurteile, Stereotypen sowie Anzeichen von Rassismus und Diskriminierung sensibilisiert werden.
Zwei Ethik-Kurse arbeiten am Projekt „Leben als Minderheit zwischen Integration und Ausgrenzung am Beispiel der Sinti und Roma - Europas größter Minderheit". Grundlage für die Arbeit bildet ein Expertengespräch der Schüler mit dem Leiter des Referats Dokumentation, Silvio Peritore. 
Abschluss des Kooperationsvertrags zwischen dem Dokumentations- und Kultur-zentrum Deutscher Sinti und Roma und der Carl-Theodor-Schule im November 2010.




