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Leistung aus innerster Überzeugung

Prof. Reinhold Würth spricht über sein Leben als Leistungsträger

Am vergangenen Mittwoch hielt Prof. Dr. h. c. mult. Reinhold Würth Link öffnet in einem neuen Fenster oder Tab, Vorsitzender des Stiftungsrats der Würth Gruppe Link öffnet in einem neuen Fenster oder Tab, einen einstündigen Vortrag an unserer Schule. Zuhörerkreis waren zwei Klassen der Jahrgangsstufe 1 des Wirtschaftsgymnasiums (WG J1/3 und WG J1/5). Im Anschluss fand eine Fragerunde mit Stehempfang statt.

Unsere Handballerinnen bei JTFO in Berlin
Vortrag von Prof. Reinhold Würth in unserer Aula

In den Vordergrund des Vortrags stellte der erfolgreiche Unternehmer den Leistungsgedanken als Lebens- und Schaffensantrieb. Leistung zu erbringen und nach mehr als nur dem Mittelmaß zu streben, sei nicht nur für den Forbestand unseres Sozialsystems von enormer Bedeutung. Vielmehr wäre es auch für den Einzelnen eine Lebensbereicherung, denn „der Return on Investment ist die Freude am eigenen Erfolg“, so der Unternehmer, dessen Konzern heute mehr als 58.000 Menschen beschäftigt. Eindrücklich versucht er den Schülern zu verdeutlichen, welcher Reiz davon ausgeht, sich „den Eliten“ zugehörig zu fühlen und gibt Ihnen mit auf den Weg: „Nur wenn Sie Spaß und Freude daran haben Leistung zu erbringen, werden sie sich in Zukunft ein tolles Leben gestalten können“.

Die Schüler wurden bereits eine Woche zuvor bei einer Betriebsbesichtigung der Adolf Würth GmbH & Co. KG in Künzelsau-Gaisbach auf den Vortrag vorbereitet. Bei dieser Gelegenheit erhielten die Schüler auch die Möglichkeit die Kunstsammlung „75-65“ Link öffnet in einem neuen Fenster oder Tab und die Ausstellung in der Johanniterhalle „Alte Meister“ Link öffnet in einem neuen Fenster oder Tab in Schwäbisch Hall zu besuchen. Entstanden war die Idee zur Kontaktaufnahme mit der Unternehmerpersönlichkeit bereits im vergangenen Schuljahr bei einer GFS [1] zum Thema „Hidden Champions“ im BWL-Unterricht von Julia Kniesz. Die Schüler der jetzigen Klasse WG J1/3 waren damals von der Person Würth und deren Wirken sehr beeindruckt. Umso größer war nun die Freude unter ihnen, dass die Kontaktaufnahme tatsächlich geglückt ist. Inhaltlich wurden die Schüler durch die beiden jetzigen BWL-Lehrer, Christof Buttgereit und Heike Zimmer vorbereitet.

Da unsere Schule ihr kaufmännisches berufliches Profil ernst nimmt und es unser Ziel ist, dessen Bedeutung für die Schüler durch Praxisnähe zu untermauern, wollen wir in Zukunft ein Netzwerk mit Experten aus der Praxis aufbauen, das den Schülern eben solche eindrücklichen Erfahrungen ermöglicht.  Der Vortrag war für unsere Schule insofern die Auftaktveranstaltung zu einer Vortragsreihe unter dem Namen business@school, im Rahmen derer fortan halbjährlich hochkarätige Redner an unsere Schule eingeladen werden sollen.


[1] Eine GFS ist eine so genannte „Gleichwertige Feststellung von Schülerleistungen“ bei der ein Schüler ein Thema selbständig bearbeiten und im Anschluss vor seiner Klasse präsentieren muss. Die Note zählt hierbei wie die einer Klassenarbeit. Jeder Schüler ist nach der neuen Landesverordnung über das Berufliche Gymnasium (BGVO) in der Oberstufe zur Bearbeitung von vier GFS-Themen verpflichtet.