Wirtschaftsgymnasium
Berufskolleg
Berufsfachschule
Berufsschule
""

Tibettag an der Carl-Theodor-Schule

Am 23.07.2009 fand an der CTS ein Tibettag statt. Eingeladen hatten Schüler der Klasse 11 im Fach Global Studies.

Globalisierung und Internationalisierung sind Begriffe, die die Wirtschaft und die Gesellschaft zunehmend beeinflussen. Die Welt ist klein geworden und es wird im Arbeitsleben immer alltäglicher, dass man Geschäftsbeziehungen zu Partnern aufbaut, die über die gesamte Welt verstreut sind.

Bild des Teams Buddhismus
Lisa Schlichtner, Deborah Hufschmidt und Stefan Brender vom Team vom Team Buddhismus.

Das Fach Global Studies trägt dazu bei, diesen Umgang mit Gesprächspartnern unterschiedlichster Herkunft souveräner zu gestalten. Dies umfasst sowohl die Fähigkeit sich in einer anderen Sprache ausdrücken zu können als auch die Sicherheit im Umgang mit anderen Kulturen.

Im Schuljahr haben sich die beiden Kurse der Eingangsklasse mit vielen Kulturaspekten  auseinandergesetzt. Sie haben gelernt und erfahren, was eine Kultur ausmacht und sie haben Unterschiede zwischen verschiedenen Kulturen identifiziert und verglichen. Die Schüler wurden somit in ihrer Wahrnehmung für das Wesen anderer Kulturen sensibilisiert. Ein solches Wissen schafft Akzeptanz, Verständnis und Respekt in der Interaktion mit Menschen in fremden Ländern.

Um ihr Wissen über Kulturen zu vertiefen, haben sich die Schüler beider Kurse mit dem anspruchsvollen Thema ‘Tibet‘ auseinandergesetzt. Die tibetische Kultur ist eine besondere Kultur. Zum einen unterscheidet sie sich in vielen Aspekten deutlich von unserer Kultur und erscheint uns daher zunächst sehr fremd und zugleich sehr faszinierend. Zum anderen spielt die Kultur der Tibeter vor dem Hintergrund der chinesischen Politik eine besondere Rolle. In einem Interview hat der Dalai Lama davon gesprochen, dass er durch eben diese Politik das uralte Kulturerbe der Tibeter gefährdet sieht. Somit handelt es sich bei den Tibetern um ein Volk, dem systematisch seine eigene Kultur und damit seine eigene Identität entzogen wird.

Seit den Pfingstferien arbeiten die Schüler in neun Gruppen, die sich mit verschiedenen Schwerpunktthemen (Geographie, Buddhismus, Küche, aktuelle Situation, Geschichte, Dalai Lama, tibetische Medizin, Olympische Spiele 2008, „Tibetan Home Foundation“) auseinandersetzen. Das Ergebnis ihrer Arbeit findet sich im heutigen Tibet-Tag. Ein besonderer Dank für die Weitergabe von so vielen wertvollen Informationen und vor allem auch für die Bereitstellung der vielen Ausstellungsgegenstände geht in diesem Zusammenhang an die Schwetzinger Tibethilfe e.V., insbesondere an Herrn Maucher. Er hat zudem den Kontakt zu zwei Tibeterinnen hergestellt, die uns auf dem Tibet-Tag unterstützen. Wir sind sehr dankbar, dass sie dem Team „Tibetische Küche“ mit Rat und Tat zur Seite stehen.