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Ein Stern der Solidarität für das Kinderhospiz Sterntaler e.V.

Schüler der Carl-Theodor Schule überreichen Spende aus Lichtermeeraktion

Nach vielen Anläufen war es endlich soweit, die Ethikschüler der Carl-Theodor-Schule organisierten die Spendenübergabe an das Kinderhospiz Sterntaler e.V. Link öffnet im neuen Fenster.

Es wurde eine sehr persönliche Begegnung, die zumindest an diesem Tag keinen Raum für Unterrichtsalltag mehr zuließ. Aus geplanten 20 Minuten wurden zwei Stunden, gefüllt mit dem Bericht einer engagierten Pädagogin, die mit Herzblut für die Institution Kinderhospiz-Sterntaler e.V. steht.

Bild der Geldübergabe an die Kinderhospiz SterntalerSchüler der Carl-Theodor-Schule überreichen Spende aus Lichtermeeraktion an das Kinderhospiz Sterntaler e.V..

Frau Rosenbaum ist eine der über 70 Helferinnen und Helfer des 2002 gegründeten Vereins, der sich zwei Zielen widmet: der Arbeit in der häuslichen Kinderkrankenpflege sowie der stationären Hilfe im Kinderhospiz. Das erste lang ersehnte Sterntaler- Kinderhospiz wurde in diesem Monat in Dudenhofen eröffnet. Hier finden Kinder mit lebensverkürzenden Erkrankungen und ihre Familien für einige Zeit Ruhe und Unterstützung, um wieder Kraft zu tanken, oder die Begleitung der Familien bis zum „Loslassen“ der unheilbar erkrankten Kinder.

Frau Rosenbaum betreut die Eltern und Geschwister der Patienten im häuslichen Bereich, sie ist da für ein Gespräch, den Geburtstag des Geschwisterkindes, einen gemeinsamen Kinobesuch, sie bringt ein wenig Alltag in die Familien, die meist nur „Ausnahmezustände“ meistern.

Mit ihrem sehr persönlichen Bericht hat sie „ihren“ Kindern Namen und Gesichter gegeben. Tief beeindruckt und voller Respekt wurden von den Carl-Theodor-Schülern Fragen gestellt. Hier war sie auch bereit darüber zu berichten, wie sie selbst mit ihrem Beruf umgeht und immer wieder in ihr eigenes Leben zurückfindet.

Es entspann sich eine philosophische Stunde über Schicksal, Gott, Glauben und das Thema Abschied und Tod. Endgültige Antworten gab es keine, aber den Blickwinkel eines sehr reifen Menschen, der immer wieder in Grenzbereiche des Lebens schaut und dennoch fröhlich, positiv und dankbar ist, dass er diese Erfahrungen machen darf und sein Leben als sehr erfüllt erlebt.

„So war das eigentlich gar nicht geplant, ich wollte doch eigentlich nicht über mich erzählen“, staunte Frau Rosenbaum zum Abschluss dieser für alle bewegenden Begegnung. Selbstverständlich wurde Sie nicht ohne die Spende von 200,- Euro von Schulleiterin Renate Mayer, Lehrerin Nicola Höfs und den Schülerinnen und Schülern der Ethikklasse entlassen. Melina und Marius überreichten einen selbst gebastelten Scheck in Form eines Sterns als Symbol der Solidarität mit den „Sterntalern“.